3.1 Kugeltopf

Irdenware, sog. "Grauware";
10.-12. Jh.
H: 12,2 cm; gr. W: 10,3 cm
äuß. Mdm: 9,5 cm
FO Köln (?), Geschenk W. Ewald, Köln
Inv.-Nr.: RM 1936/1310
RBA 163 855

Grauschwarzes hart gebranntes handgeformtes Gefäß. Oberteil aufgedreht. Kugeliger Gefäßkörper. Schulter kurz. Gekehlter ausschwingender Hals. Ausgeweitete runde Lippe mit angedeuteter Schnauze als Ausgußvorrichtung. Auf Schulter unregelmäßige Drehrillen. Grauer Scherben. Sprung und leicht bestoßene Lippe.

Parlallele G. Reineking von Bock u. a.: Katalog "Brühler Keramik des Mittelalters", Brühl 1985, S. 94, Nr. 31

3.2 Kugeltopf

Irdenware Rheinland, sog. "Grauware";
12.Jh.
M: 20 cm; gr. W: 21 cm;
äuß. Mdm; 11,5 cm
FO unbekannt
Inv.-Nr.: RM 1939/787
RBA 164 520

Schwarzgraubraunes hart gebranntes handgemachtes Gefäß. Lippe aufgedreht. Kugleförmiger Gefäßkörper. Gekehlter kuzer Hals. Ausgeweitete, von innen nach außen abgeschrägte Dreieckslippe. Mattbrauner Scherben. Deformiert, gesprungen, Lippe und zwei größere Schulterpartien bestoßen.

3.5 Kugeltopf

Irdenware, sog. "Grauware"
Ende 12. Jh.
H: 11,8 cm; gr. W: 13 cm
äuß. Mdm: 8,1 cm
FO Köln, Martinsviertel, Klosterpütt
Inv.-Nr.: KSM 1989/140 RGM 73.1224
RBA/L 10602/14

Schwarzes hart gebranntes handgeformtes Gefäß. Oberteil aufgedreht. Gedrückt-kugeliger Gefäßkörper. Weiter leicht gekehlter Hals. Angesetzter sich verjüngender Griffzapfen, Ende eingerlollt. Grauer Scherben. Risse in Wandung. Zum Teil gekittet.


Sabine Wirth, Mittelalterliche Gefäßkeramik: die Bestände des kölnischen Stadtmuseums, Köln, Stadtmuseum 1990


wappen Anfang
Webmaster
wappen